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Peter Sieber - Coaching und Mediation Oliver Knape-Sieber - Coaching und Mediation
Peter Sieber -Coaching und Mediation Oliver Knape-Sieber -Coaching und Mediation

Mediation - ein Überblick

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Was bedeutet Mediation?

 

Der Begriff „Mediation“ kommt ursprünglich aus dem Lateinischen und heißt seiner Bedeutung nach (friedensstiftende, versöhnende) „Vermittlung“. Im Englischen hat sich der Begriff „mediation“ für ein besonderes Verfahren zur Beilegung eines Konflikts eingebürgert.

Mittlerweile hat sich das Mediationsverfahren als ein außergerichtliches Verfahren zur Klärung eines Konflikts auch bei uns in Deutschland etabliert. 

Im Mediationsverfahren geht es für die Streitparteien bei freiwilliger Teilnahme um Offenheit, um gegenseitiges Verständnis, mit vereinbarter Vertraulichkeit um die Schaffung oder Wiederherstellung von gegenseitigem Vertrauen und die aktive Suche nach einer Problemlösung, die für die Streitparteien in eine win-win-Situation führt.

Wir als Mediatoren sind in diesem Verfahren allparteilich. Wir sind verantwortlich für die Struktur und die Durchführung des Verfahrens. Die Konfliktparteien (Medianten) sind verantwortlich für das, was sie in das Verfahren einbringen, was sie zur Klärung des Konflikts beitragen und wie sie die abschließende Vereinbarung mit Leben erfüllen. 

Insoweit unterscheidet sich das Mediationsverfahren von einem Prozess vor Gericht oder einem Verfahren bei einer Schiedsstelle, wo ein Dritter (meist ein Richter) an Stelle von und für die Parteien eine Entscheidung trifft.

Wir als Mediatoren besprechen mit den Medianten den Ablauf und vereinbaren mit ihnen die Regeln des Verfahrens, wir führen durch die einzelnen Phasen des Verfahrens und achten darauf, dass das Verfahren in jeder Phase transparent, ausgewogen und nachvollziehbar für jede Partei ist.

Wenn Sie ein Konflikt bedrückt und Sie sich informieren möchten, ob eine Mediation für Sie hilfreich sein kann, dann sprechen Sie uns einfach per Mail oder direkt per Telefon an. Wir bieten Ihnen ein kostenfreies Erstgespräch, um Klarheit und Sicherheit für Sie zu schaffen.

 

Mediation - sinnvoll für wen?

 

Ein Mediationsverfahren ist sowohl für Unternehmen oder öffentliche Institutionen als auch für Privatpersonen sinnvoll.

 

Im Bereich der Wirtschaft ist eine Mediation sinnvoll zum Beispiel bei:

  • Konflikten in einem Team oder
  • zwischen zwei oder mehreren Teams,
  • zwischen verschiedenen Abteilungen oder auch auf Leitungsebene,
  • bei Kommunikationsstörungen in gleichen oder verschiedenen Hierarchieebenen,
  • zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat,
  • oder auch um herauszufinden, ob es eine Organisationsstörung gibt, die die Notwendigkeit für eine Maßnahme zur Teamentwicklung aufzeigt.

 

Im Bereich der öffentlichen Verwaltung kommt eine Mediation in Betracht zum Beispiel:

  • in Umweltsachen,
  • bei Verkehrsprojekten,
  • Baurechtssachen,
  • aber auch bei innerbehördlichen Dissonanzen,
  • bei der Behebung von Schwierigkeiten bei Um- oder Neuorganisation wie zum Beispiel bei der Integration unterschiedlicher Behördenkulturen,
  • bei Personalmaßnahmen
  • oder auch bei Outsourcingprojekten.

 

​Die Ursachen für Konflikte sind leider vielfältig.

 

Bei Privatpersonen empfiehlt sich das Mediaitionsverfahren vor allen Dingen dann, wenn es einen Konflikt zwischen Parteien gibt, die in irgend einer Form zusammen bleiben sollen, wollen oder müssen. 

Hier geht es beispielsweise um:

  • Familiensachen, auch im Zusammenhang mit Trennung oder Scheidung,
  • bei Nachbarschaftsstreitigkeiten,
  • bei Erbauseinandersetzungen,
  • bei Konflikten mit Kollegen (soweit hier nicht der Arbeitgeber eine Mediation vorschlagen möchte).

 

Die Liste der Anwendungsmöglichkeiten einer Mediation hört hier aber nicht auf.

 

Das Mediationsverfahren ist ebenso anwendbar:

  • bei Arzt-Patienten-Konflikten,
  • im Bereich des Strafrechts im Zusammenhang mit Täter-Opfer-Ausgleich,
  • im Bereich von Schulen,
  • politischen Auseinandersetzungen usw. ...

 

Grundlegend für jede Mediation ist, dass die Konfliktparteien wieder „lernen“, miteinander zu „reden“ und damit eine gemeinsame Basis für Verständigung schaffen. 

 

Unsere Arbeitsweise

 

Wir arbeiten auf der Grundlage der „gewaltfreien Kommunikation“, einem Konzept, das von Marshall Rosenberg entwickelt wurde. Für dieses Konzept werden mancherorts auch die Begriffe „wertschätzende Kommunikation“, „verbindende Kommunikation“, „Sprache des Herzens“ oder auch „Giraffensprache“ verwendet.

 

Für uns ist der Ausdruck „wertschätzende Kommunikation“ am anschaulichsten. 

 

Diese Form der Kommunikation ist nicht nur im Mediationsverfahren, sondern in allen Lebensbereichen anwendbar. Dahinter steckt keine gekünstelte Sprache, sondern eine Haltung gegenüber den Mitmenschen, die auf Wertschätzung und Anerkennung des Einzelnen beruht.

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